Der Rückzug ins Rathaus stellt sich für sie städtische Wirtschaftsförderung als gründlich misslungen dar. Es zeigt sich, dass die dort bereitgestellten Räumlichkeiten nicht geeignet sind, die komplexen Aufgabenstellungen zu unterstützen.
Der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der WIN.DN, Henner Schmidt, stellt fest: Auch wenn jetzt durch die Bereitstellung von 2 weitereren Räumen nachgebessert werden soll, dieser Umzug hat wiedermal gezeigt, dass beim Bürgermeisters ein grundlegendes Unverständnis bezüglich der Arbeitsweise der Wirtschaftsförderung vorliegt, und dies nicht nur in konzeptioneller Hinsicht, sondern auch bezüglich der funktionalen Abläufe.
Die drangvolle Enge in den Büroräumen lässt kein optimales Arbeiten zu. Hinzukommt, dass im sanierten Rathaus für die Wirtschaftsförderung weder ein eigener Besprechungsraum noch ein repräsentativer Bereich zur Verfügung stünde. Gerade letzterer sei absolut notwendig, um in einem geeigneten Ambiente Geschäftsführer, ansiedlungswillige Investoren oder einen ähnlichen Personenkreis angemessen zu empfangen.
Insgesamt wird jetzt klar, der Rückzug der Verwaltung ins sanierte Rathaus zum jetzigen Zeitpunkt ist völlig verfrüht. Die einzelnen Ämter ziehen in eine Baustelle mit einer hohen Staubbelastung ein. Die Bauabnahme ist noch nicht geschehen. Weil die Brandschutzauflagen noch nicht erfüllt sind, muss rund um die Uhr ein Feuerwehrmann vor Ort die Baustelle Rathaus überwachen.
Der Grund für das Vorgehen liegt allen im Wahlkampfinteresse von Paul Larue, der unbedingt noch vor der Wahl die Rathauseröffnung haben will.

