Erfolgreiches Abschneiden der Dürener Kandidat/innen

15. Februar 2004 von Cem Timirci 

Zufrieden kehrte die achtköpfige Delegation vom SPD-Landesparteitag in Bochum am vergangenen Samstag zurück: Liesel Koschorreck wurde für zwei weitere Jahre in den Landesvorstand gewählt. Sie ist dort eines der wenigen Mitglieder ohne ein hauptamtliches Mandat. „Liesel Koschorreck erreichte ein besseres Stimmenergebnis als beim letzten Mal,“ beglückwünschte der UB-Vorsitzende Dietmar Nietan MdB seine Parteikollegin. „Die engagierte Interessenvertretung für die Parteibasis hat sich ausgezahlt“.

Auch Dietmar Nietan konnte einen persönlichen Erfolg verbuchen: Er wurde wiederum Mitglied des Bundesparteirates, des höchsten Gremiums der SPD zwischen den Parteitagen.

„Es ist nicht leicht, sich als kleiner, eher ländlicher Unterbezirk zwischen den großen Ruhrgebietsstädten zu behaupten,“ erläutert Liesel Koschorreck ihre Arbeit. „Aber es hat sich gezeigt, dass couragiertes und kritisches Auftreten innerhalb der Partei noch gewürdigt wird.“ Mit Liesel Koschorreck, Dietmar Nietan MdB und Hans-Günter Hafke MdL habe der Unterbezirk ein Führungstrio, dessen gute Arbeit in NRW Anerkennung finde.

Erfreut zeigten sich die drei auch über die Wahl von Karl Schultheiss, Aachen, zum stellv. Landesvorsitzenden. Die SPD in der Euregio arbeite besonders eng zusammen, so dass der direkte Draht in die Parteispitze gewährleistet sei.

Die Delegierten, darunter auch der Landtagsabgeordnete Hans Günter Hafke aus Jülich, Ulrike Braun, Marcus Seiler, Uli Titz, Gabriele Freitag aus Düren sowie Richard Halver aus Kreuzau und Heike Szadkowski aus Nörvenich verfolgten die Debatten mit Gerhard Schröder und Franz Müntefering mit großer Aufmerksamkeit. „Wir brauchen für die Kommunalwahl dringend Rückenwind aus Berlin, damit die engagierte kommunalpolitische Arbeit nicht in bundespolitischen Diskussionen untergeht,“ hofft Richard Halver.

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